Hautkrebsvorsorge kann Leben retten

Skin Care
Traditionell im Mai finden europaweit Kampagnen statt, um auf die Gefahren des Hautkrebses aufmerksam zu machen. 


Hautkrebs gehört weiterhin zu den häufigsten Krebsarten mit steigender Tendenz. Dies wird einerseits durch die steigende Lebenserwartung der Menschen erklärt, zudem verbringen viele Menschen sowohl beruflich als auch privat viel Zeit im Freien. Zahlenmässig am häufigsten ist der weisse Hautkrebs, er bildet sich vorrangig unter dem direkten Einfluss des UV Lichtes. 

Deshalb sind ganz überwiegend die Regionen des Körpers betroffen, die im Laufe des Lebens am meisten UV-Strahlung erhalten, Gesicht- Kopfregion, Hals, Arme und Hände. Das Krebswachstum ist meist örtlich begrenzt, es gibt viele, sehr wirksame Behandlungsmöglichkeiten.

Der schwarze Hautkrebs, auch Melanom genannt, ist dem gegenüber deutlich aggressiver. Dringt er tiefer in die Haut ein, so können über die Lymphwege oder die Blutgefässe Tochtergeschwülste (Metastasen) im Körper entstehen, die im schlimmsten Falle zum Tode führen. Wird das Melanom jedoch frühzeitig erkannt, bestehen auch hier gute Heilungschancen.

Es ist deshalb wünschenswert Hautkrebs im Allgemeinen, ebenso wie insbesondere Melanome möglichst früh zu erkennen und gerade diese Möglichkeit bieten regelmässige Voruntersuchungen,

Welche Faktoren beeinflussen die Entstehung von Hautkrebs?

Wie bereits erwähnt, entsteht der weisse Hautkrebs vorwiegend unter dem Einfluss des ultravioletten Lichtes, je mehr ich mich der Sonne aussetze, desto wahrscheinlicher wird das Auftreten. Dies gilt übrigens auch für künstliche UV-Strahler wie zum Beispiel Solarien. Beim schwarzen Hautkrebs (Melanom) ist dies nicht ganz so einfach, hier werden insbesondere Sonnenbrände als ungünstig angesehen, zudem spielen aber weitere Faktoren eine Rolle:

Einerseits besteht eine genetische Neigung (Disposition), ist also in der engeren Familie (Eltern, Geschwister) bereits ein Fall aufgetreten, vervielfacht sich das persönliche Risiko etwa um das 10-fache.

Menschen mit vielen angeborenen oder erworbenen Muttermalen gelten ebenso als verstärkt gefährdet.

Global gesehen sind Menschen mit helleren Hauttypen deutlich häufiger betroffen.

Wie wird eine Hautkrebsvorsorge durchgeführt?

Bei einem kompletten Haut-Check verschafft sich der Hautarzt in einem Gespräch zunächst einen Überblick bezüglich Ihrer individuellen Risikofaktoren (Anamnese). Danach wird das vollständige Hautorgan untersucht, neben dem geschulten Auge bildet die Dermatoskopie (Auflichtmikroskopie) einen wichtigen Stützpfeiler in der Einschätzung aller erhobenen Befunde.

Bei konkreten Verdachtsmomenten wird eine Entfernung oder Probebiopsie vereinbart. Insbesondere bei Menschen mit sehr vielen Pigmentmalen werden computergestützte Auflichtsysteme zur lückenlosen Dokumentation genutzt und bieten dem Arzt die Möglichkeit, durch Vergleichsaufnahmen sehr geringe Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen. Dies ist insbesondere deshalb sinnvoll, da sich der schwarze Hautkrebs auch in einem lange bestehenden, bisher unauffälligem, Muttermal entwickeln kann.

Sonnenschein ade?

Wir alle geniessen die wärmenden Sonnenstrahlen in der Natur nach einer harten Winterzeit und planen häufig unseren Urlaub in möglichst sonnenreichen Regionen. Jeder weiss um die zahlreichen positiven Effekte des Lichtes auf unseren Körper und Geist, die Bildung des wertvollen Vitamins D und der Einfluss auf unser psychisches Wohlbefinden seien hier exemplarisch genannt.

Nach neuesten Erkenntnissen wird ein moderater Umgang mit dem UV-Licht dem strikten Meiden vorgezogen. Lassen Sie sich Ihre Haut einmal untersuchen, sei es bei einem Besuch beim Dermatologen, oder im Rahmen einer unserer Packages, die stets den dermatologischen Check beinhalten. Hier erhalten Sie auch Empfehlungen und Tipps für Ihr individuelles Schutzkonzept und die empfohlenen Untersuchungsintervalle.

Schützen wir unsere Haut und geniessen den schönen Sommer in vollen Zügen.